Intermittierendes Fasten. Was ist das eigentlich? — 3. März 2017

Intermittierendes Fasten. Was ist das eigentlich?

Hallöchen,

Im Internet kann man viel zum Thema intermittierendes Fasten finden. Gestern hatte ich kurz angeschnitten was dies bedeutet. Heute möchte ich euch dazu noch etwas mehr erzählen. 

Was bedeutet intermittierendes Fasten also genau? Es handelt sich hier um ein Teilfasten, je nach Konzept isst man für 8 Stunden und für 16 Stunden nicht. Eine weitere Form ist an 5 Tagen zu essen und an 2 Tagen in der Woche nicht zu essen. Dieses „Nichts“ bedeutet für Frauen bis zu 500 kcal und für Männer bis zu 600 kcal zu sich zu nehmen. Dabei soll ausreichend getrunken werden. 

Heute ist also mein erster Tag mit maximal 500 kcal. Zum späten Frühstück habe ich Quark mit Früchten und etwas Süßstoff gemischt. Ich bin pappsatt und geschmeckt hat es auch noch.

Hungergefühle habe ich nicht das heißt aber nicht das ich sie nicht noch bekomme. 

Mehr gibt es erstmal nicht zu Berichten ich halte euch aber auf dem laufenden ob und wie es weiter geht. 

Bis dahin 

Eure Steffi

Abnehmen ohne Plan — 2. März 2017

Abnehmen ohne Plan

Hallöchen,

mein Blog hat jetzt lange genug geruht. Durch Studium und Krankheit habe ich einfach keine Lust gehabt. Nun verwende ich diese Seite um mich selbst zu Motivieren und mich von euch motivieren zu lassen.

Ich kämpfe seit meiner Schilddrüsen-OP im Februar 2011 mit starkem Übergewicht. Meine Ausbildung im Callcenter und die ständige sitzende Tätigkeit trugen ihr übriges dazu bei. Ich habe unzählige Diäten versucht. Low Carb hat zwar gut Funktioniert aber möchte ich mein leben lang auf Kohlenhydrate verzichten nur um Gut auszusehen? Nach zwei Wochen war die Antwort klar, sie lautete Nein. Meine 3 Runtergehungerten Kilos hatte ich schnell wieder drauf.

Eine weitere Diät die ich ausprobierte war die von PM International und Fitline. Kurz gesagt darf man dort viel Eiweiß essen sonst kaum etwas mehr. Zudem hat man teure Nahrungsergänzungsmittel. In einem Monat hatte ich zwar Rund 10 Kilo runter, danach musste ich jedoch eine Zwangspause durch eine hartnäckige Erkältung einlegen. Nach 6 Wochen ging es mir endlich besser und siehe da, alles wieder drauf. Also entschied ich, dass auch dieses Diätprogramm seinen Sinn verfehlt, wenn man danach wieder „Normal und Gesund“ isst und sich trotzdem alle Kilos wieder anfuttert. Also habe ich das nun auch gelassen.

Almased habe ich ganze 2 Tage durchgehalten weil diese Shakes widerlich schmecken. Für mich zumindest. Den Rest der Dose und den Shaker den es dazu gab habe ich an einen guten Freund weiter Verkauft. Ihm schmecken sie und er kommt damit sehr gut zurecht. „Jedem das, was er mag“ denke ich und bin auf der suche nach dem nächsten Programm was ich meinem Körper zumuten will.

Man liest so viel, kauf mein Programm, ich mach dich krass, ich mach dich sexy, in 10 Wochen zur Traumfigur, Ananas- Diät, Kohlsuppe, blablabla. Nichts für mich denke ich. 1. will ich keinen möchtegern „Stars“ Geld in den hintern Blasen und 2. will ich nicht auf alles verzichten müssen was ich mag. Es geht mir hierbei nicht um Süßigkeiten oder Fastfood, sondern um alltägliche Dinge wie Milch in meinem Kaffee oder Joghurt. Mich nur von Kohl zu ernähren scheint mir doch sehr einseitig und mag zwar für den ersten Moment helfen, langfristig würde ich aber wie in allen anderen Programmen ziemlich schnell wieder alles angefuttert haben.

Ihr merkt also warum ich die Überschrift so gewählt habe. In meiner Suche bin ich schon des öfteren über das Konzept des intermittierenden Fastens gefallen. Man kennt es auch unter dem 5:2 Konzept, oder unter 16:8.

Das wird mein nächstes Projekt. Worum geht es da also? 5:2 heißt kurz 5 Tage essen und 2 Tage Fasten. Hm dachte ich ob der Körper dann nicht in einen Hunger Stoffwechsel verfällt? Laut dem Netz nein. Ich dachte das könne nicht sein, also habe ich mich weiter Schlau gemacht. Im Netz findet man einiges dazu, auf Facebook ein paar Gruppen und Seiten. man hat also ganz schön viel Info und man muss sich durchwursteln. ich habe mit einigen Frauen und Männern geschrieben die dieses Programm schon seit längerer Zeit machen und gute Erfolge erzielen. Auch jemand der nach dem Programm sein Gewicht hält hat sehr positiv darüber Berichtet.

Ich habe mich also dafür entschlossen es selbst zu Testen. zum Programm werde ich einen ausführlicheren Beitrag schreiben. Möglicherweise gleich morgen, da steht mein erster Fastentag an.

Freut euch also schon bald wieder von mir zu lesen 🙂

Eure Steffi

Von wahrer Freundschaft auf den 2. Blick — 1. Mai 2015

Von wahrer Freundschaft auf den 2. Blick

Ihr kennt Sie alle. Die Freunde die mit dir durch dick und dünn gehen. Die dich in jeder hinsicht, bei jeder Entscheidung und in jeder Lebenslage unterstützen und hinter dir stehen. Aber ist wirklich alles so wie es scheint?

Ich hatte einen großen Teil meines Lebens kaum beziehungsweise keine Freunde. Ihr müsst wissen ich war schon immer ein kleines Pummelchen und bin in einem kleinen Dorf in NRW aufgewachsen. Es war eine wirklich schwere Zeit in meiner späten Kindheit. Im Kindergarten hatte ich drei beste Freunde. Drei Jungs mit denen ich mich super verstanden hab. Wir waren ausgelassen und hatten unseren Spaß beim fangen spielen. Es war alles super, und dann wurden wir eingeschult, naja zwei von ihnen und ich, wir gingen in die selbe Grundschulklasse aber es war eben nicht mehr das selbe wie damals. So lebten wir uns also schnell auseinander.

Ich fand eine Freundin mit der ich lange Zeit sehr viel gemacht hab. Sie verstand mich und ich sie. In der Grundschule waren wir also ein gutes Team. Aber da ich sehr… naja… sagen wir mal strenge Eltern hatte war es mit Nachmittags treffen sehr schlecht.

So verging die Zeit in der ich in der Grundschule kaum Freunde hatte und wechselte auf das Gymnasium. Dort sah es nicht wirklich besser aus. In der Pause stand ich meist bei irgendeinem Grüppchen ohne wirklich dazu zu gehören. Es gab irgendwann mal eine Zeit wo es cool war GB’s also Gästebücher zu schreiben. Man teilte sie mit 2 oder drei Freundinnen und schrieb, ähnlich wie ich es jetzt tue nur das es meist darum ging was mn macht und wie man den und den Jungen fand, ob man zu ihm passte oder ob man eine neue Frisur benötigte.

Ich kenne ein Mädchen, mittlerweile eine Junge Frau mit der ich seit Baby auf Kontakt hatte. Wir hatten damals unsere 10 Sekunden streits. So nennen wir sie heute. Wir haben uns gestritten und 10 Sekunden später wieder vertragen.

Als die Harry Potter Welle rüber schwappte lagen wir Tage nabeneinander, haben gelesen und wenn wir etwas besonders witzig fanden haben wir es uns vorgelesen.

Auch mit ihr hatte ich ein GB. wir hatten uns zu dem Zeitpunk allerdings schon sehr weit voneinander entfernt. Sie hatte Freunde, ging auf Partys, trank Alkohol und rauchte. Ich hatte mit aldem nichts am Hut. Damals war ich ein richtiges Mauerblümchen. Ich konnte mich ja auch nicht entwickeln. Meine Eltern haben mich in sehr vielen Dingen unterdrückt. Keine Schminke und spätestens um 18 Uhr zu Hause.

In diesem GB hat sie mir irgendwann einmal etwas wirklich fieses und wir hatten unseren ersten (und einzigen) richtigen streit. Über 2 Jahre hatten wir keinen Kontakt. Irgendwie haben wir es dann doch wieder hinbekommen. Sie gab mir halt in der schwersten Zeit. Ich wurde in der Zeit von meiner ganzen Klasse gemobbt. Aber viel schlimmer war es das meine Mutter und mein Stiefvater mich ignoriert haben. Meinen Bruder wurde in allem bevorzugt. Aber sie war immer da.

Aber es kam wie es kommen musste. Meine Oma hielt es nicht mehr aus und hat gesagt sie holt mich zu sich. Seit 2008 wohne ich also in Rostock. Das beste was mir passieren konnte, auch wenn ich die mir vertrauteste Person eintauschen musste.

Da ich jedes Jahr in den Sommerferien hier war, und ich hier viel beliebter war habe ich schnell Anschluss gefunden.

Auch darunter waren viele Flachpfeifen. Diese die einen nur ausnutzten und diese die hinter deinem Rücken sehr schlecht reden. In dem ersten halben Jahr habe ich meine jetzige Beste Freundin kennen gelernt. Und, ob ihrs glaubt oder nicht, wir konnten uns damals überhaupt nicht leiden. Sie hasste mich, ich hasste sie. Wir hatten eben seit der ersten Sekunde ein Bild voneinander das gar nicht so war. Jetzt sitze ich bei ihr auf der Couch, sie macht sauber und ich teile meine Gedanken mit euch und wir müssen immer wieder feststellen das wir damals total falsch lagen. Wir häten nicht besser zueinander passen können.

Also wie ist es dazu gekommen das wir uns jetzt so gut verstehen und ich sogar Patentante ihres Sohnes bin…?

Dazu wieder ein Stück zurück. Ich habe eine Person kennen gelernt. Sehr schnell wurde sie eine sehr gute Freundin. und die beiden kannten sich und so machten wir öfter etwas zu dritt. Nach 3 Jahren zeigte sie ihr wahres Gesicht und raubte meine jetzige beste Freundin aus. Das hat uns zusammengeschweißt. Wir teilen alles miteinander. Naja außer die Klamotten und die Liebe… aber so sollte es doch auch sein oder?

Und wenn ihr mal wieder am zweifeln seid ruft doch einfach eure Besten Freunde an, wenn sie da sind sind sie es wirklich. Wenn nicht dan denkt dran, seid euer eigener Held und sagt euch immer morgen ist ein neuer Tag. 😉

Online-Dating und andere Probleme mit der Liebe — 29. April 2015

Online-Dating und andere Probleme mit der Liebe

Ich denke jeder hat so seine eigene Geschichte mit der Liebe und jeder hat sie schon einmal gehasst, war am Boden zerstört oder einfach nur genervt.

Genervt ist das richtige Stichwort. Ich bin jetzt seit gut 2,5 Jahren single. Ich fühle mich einsam und gestresst und bin es langsam Leid allein zu sein. Aber in der Zeit des Online-Datings ist es sehr schwer einen passenden Partner zu finden. Jedenfalls wenn man nicht nur etwas fürs Bett sucht… oder fürs Auge. Intelligenz und Humor, diese Kombination gibt es leider nur sehr selten.

Was das jetzt alles mit genervt zu tun hat… ich habe es schon so oft erlebt, ich schreibe mit einem netten jungen Mann und verstehe mich wirklich ausgezeichnet mit ihm. Aber ich bin einfach der Typ der sich mit Freunden trifft und eben nicht die ganze Zeit am Handy hockt, ich sehe mir auch gerne Filme an ohne Unterbrechungen durch nerviges Klingeln neben mir. Wenn ich nach 2 Stunden auf mein Handy sehe habe ich gefühlt 100 Nachrichten warum ich denn nicht antworte oder ob ich plötzlich keine Lust mehr habe mich zu unterhalten. Dann erkläre ich meine Vorliebe für reale Gespräche und jeder ist einsichtig. Bei der nächsten längeren Gesprächspause geht das ganze von vorne los. Spätestens dann denke ich ja genau da hast du wirklich recht, jetzt habe ich keine Lust mehr.

Meist geht es denn noch 1-2 Tage gut danach antworte ich meistens gar nicht mehr.

Wenn ich mich denn wirklich mal mit jemandem treffe ist es meistens noch schlimmer. Ich hatte bisher 1 Volltreffer im Internet. Er war süß intelligent unt witzig. Wir hatten den selben Geschmack und haben uns super verstanden. Bereits nach 3 Tagen haben wir uns zum ersten mal getroffen. Er hat bei mir sofort ein kribbeln im Bauch erzeugt. Zwei weitere Tage später hatten wir unsern ersten Kuss und ich war so über glücklich. Ich dachte mir jedes mal wenn ich ihn sah: „das ist er und niemand anderes!“

Es kam leider anders. Denn wie das so ist mit perfekten Momenten dauern sie leider nicht lange. Gerade als ich dachte endlich ist da jemand der mich verücktes, kleines Ding liebt, gerade als ich über meinen Ex-Freund, der mich wohl bemerkt über 1 Jahr lang betrogen hat, und damm kommt alles anders.

Ihr müsst wissen der perfekte Mann ist Student. Gerade als wir in der rosaroten Phase waren bekommt er ein Auslandssemester, danach hat er seinen Master in einer anderen Stadt weiter studiert. Heute haben wir nur noch alle 3-4 Monate ab und zu mal Kontakt.

Aber wie man immer so schön sagt: life goes on.

Und immerhin morgen ist ein neuer Tag. 🙂

Der Held in mir — 28. April 2015

Der Held in mir

Hallo ihr Lieben 🙂

mein erster Blog, mein erster Eintrag. Ein bisschen Herzklopfen ist dabei wenn man Wildfremden Menschen etwas aus seinem Leben erzählt. Jedoch hält es niemand lange aus so viel mit sich herumzuschleppen und da ich nicht der Tagebuch-Typ bin beginne ich heute.

Ich könnte hier jetzt schon Bücher schreiben, oder zumindest eines mit einer kleinen Fortsetzung.

Aber beginnen wir mit dem was niemandem, oder zumindest fast niemandem, Spaß macht: die Arbeit.

Ich arbeite in einem Callcenter, einem relativ großem für einen großen Anbieter. Das Arbeiten im Callcenter ist sehr witzig, sehr stressig und manchmal auch sehr langweilig. Die langeweile ist das schlimmste, gerade wenn man weiß jeder hat Frühlingsgefühle und lebt diese aus. Da möchten die wenigsten zum Telefon greifen und eine nette, freundliche Dame anrufen und mit ihr über unerfreuliche Dinge sprechen.

Die meisten von euch werden denken: Callcenter sind alle gleich und alle wollen sie dir nur das Geld aus der Tasche ziehen. Immer wenn mich ein Kunde fragt ob er schon wieder in einen „scheiß Callcenter“ ist sage ich nein es ist ein telefonischer Kundenservice. Spätestens nach dieser Frage ist mir klar das das Gespräch keinen erfreulichen Ausgang finden wird. Ich bin danach genervt weil der Anrufer einfach nicht verstehen will das ich schon Ahnung von dem Thema habe zu dem ich ihn berate und der Kunde ist unzufieden weil er denkt er hat eine mangelhafte Auskunft bekommen.

Ihr müsst wissen von 160 Kunden am Tag gibt es von diesen Menschen ungefär 50 bis 60. Dann gibt es die, die eine Frage stellen und es dann doch besser wissen.

Schlussendlich bleiben 3 oder 4 Kunden am Tag die wirklich nett sind, fröhlich ausgelassen und wirklich lustig. Leider dauern solche Gespräche nicht lange und ich frage mich dann wirklich wie die Menschen dazu aussehen. Wie alt sie sind was sie so beruflich machen und und und…

Was heute aber das Thema ist ist der Held in mir. Bei so vielen schlimmen Kunden am Tag ist es schwer durchzuhalten, Ich arbeite seit meiner Ausbildung (die ich auch in einem Callcenter gemacht habe, bei der Auskunft aber dazu kome ich ein anderes mal) in diesem Callcenter. Das sind jetzt ziemlich genau 8 Monate. in dieser Zeit hat man alles schon einmal gehört und bei fast jedem Kunden denkt man sich was der jetzt wieder zu meckern hat.

Jeden morgen raffe ich mich auf, denke juhu noch 8 Stunden arbeiten und dann hat mein Bett mich wieder. 8 Monate in denen man jede Beleidigung einmal gehört hat. Letztens sagte mir ein Kunde ich könne ihm das nächste mal einen Lutschen. Es hat 3 Sekunden gedauert bis ich wusste was er von mir wollte und 3 weitere bis ich das Gespräch freundlich beendet habe. freundlich muss man immer sein, danach macht man einmal eine Pipi-Pause in der man sich mal so richtig auskotzt. Einmal dem Computer oder der Türklinke oder was auch immer einem gerade in den Weg kommt sagen wie scheiße man denjenigen findet das er sich gerne selbst einen lutschen darf oder wie ihr das gerne habt. besonders hilfreich ist auch abends an das traurigste Erlebnis denken und einfach losheulen.

Es befreit ungemein. Danach steht man auf lächelt seinem Spiegelbild zu und sagt sich du bist mein Held.

Und denkt immer daran morgen ist ein neuer Tag,

Tüdelü und good bye my friends

Eure Steffi

Hallo Welt! —